Alles, was Ihre Bibliothek täglich braucht. In einem System.
Von der Verbuchung an der Theke bis zur DBS-Meldung, vom MARC21-Datensatz bis zum Kassenabschluss: appac deckt den kompletten Geschäftsgang öffentlicher Bibliotheken ab – im Browser, ohne Installation, mit offenen Schnittstellen.
Verbuchen in Sekunden.
Ausweis scannen, Medien auflegen, fertig. Die Theke zeigt alles Wichtige auf einen Blick – vom Gebührensaldo bis zur Sperre – und führt Ihr Team sicher durch die Sonderfälle des Alltags.
- Benutzerkopf direkt nach dem Ausweis-Scan (Barcode oder RFID): Name, Ausweisnummer, Benutzergruppe, Gültigkeit, Sperren, Gebührensaldo und interne Hinweise.
- Stapelverbuchung per RFID-Pad: mehrere Medien in einem Vorgang ausleihen oder zurücknehmen, Sicherungsbit inklusive.
- Leihfrist nach Öffnungstagen der Zweigstelle – Fälligkeiten fallen nie auf einen Schließtag. Feste Fälligkeitsdaten, etwa für die Fahrbibliothek, sind möglich.
- Rückgabe mit Vormerk- und Rücktransport-Erkennung: Hinweis „Transport nach …“, Transportzettel und auf Wunsch eine Rücktransportgebühr bei fremder Heimatzweigstelle.
- Verlängern einzeln oder für das ganze Konto; vorgemerkte, überfällige oder zurückgerufene Medien verlängert nur das Personal.
- Exemplarsperre, Verlust und Medienersatz direkt aus dem Verbuchungsdialog; Gruppenausleihe für Klassensätze.
- Tastaturkürzel für alle Thekenvorgänge, Kurztitel bei jeder Verbuchung, Quittungsdruck pro Vorgang abschaltbar.
- Offline-Notverbuchung bei Netzausfall – die Vorgänge werden nach der Wiederverbindung automatisch abgeglichen.
Vormerkungen, die von selbst ankommen.
Von der Vormerkung in der Bürger-App bis zur Abholung in der Wunschzweigstelle: appac steuert Warteschlangen, Transporte und Bereitstellungsfristen – und informiert Ihre Leser:innen automatisch.
- Warteschlange je Titel oder je Exemplar, mit Positionsanzeige für Personal und Leser:innen.
- Abholort frei wählbar; Bereitstellungsfrist je Zweigstelle einstellbar, abgelaufene Bereitstellungen rücken automatisch nach.
- Zweigstellenversand mit elektronischem Transportbuch: Jedes Medium „in Transport“ ist jederzeit nachvollziehbar.
- Benachrichtigung bei Bereitstellung per E-Mail, Push-Nachricht in der Bürger-App oder Brief – optional per SMS (Zusatzmodul).
- Bestellzettel für Magazin, Freihand und Fernleihe – gedruckt oder als Aufgabenliste am Bildschirm.
- Fernleihe aktiv und passiv mit eigener Gebührenregel; Vormerkgebühr wahlweise erst ab Bereitstellung.
- Klarer Statusverlauf: offen, unterwegs, bereitgestellt, abgeholt, abgelaufen, storniert.
Benutzerkonten mit Datenschutz von Anfang an.
Saubere Stammdaten ohne Doppelanlagen, Tarife nach Ihrer Gebührenordnung und Jugendschutz, der automatisch greift. Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie sie gebraucht werden.
- Suche nach Name, Stichwort oder Ausweisnummer – auch mit Teilbegriffen.
- Neuanlage mit Dublettenprüfung, Pflichtfeldern und Plausibilitätsprüfung für Geburtsdatum, Postleitzahl und E-Mail-Adresse.
- Die Benutzergruppe steuert Ausleihregeln, Gebühren und Statistikzuordnung. Tarife wie Jahres-, DUO-, Monats- oder Sozialausweis bilden Sie selbst ab.
- Jugendschutz: Kinder- und Jugendausweise erhalten nur altersgerechte Medien nach FSK/USK; Ausleihlimits je Gruppe.
- Einwilligungen nach DSGVO dokumentiert, bei Minderjährigen mit Angaben zu den Erziehungsberechtigten.
- RFID-Ausweise drucken und codieren; zusätzlich digitaler Ausweis in der Bürger-App.
- Familienkonten: ein Hauptausweis mit Unterausweisen für Partner:in und Kinder. Gebühren und Benachrichtigungen laufen auf Wunsch über den Hauptausweis; an der Theke verbuchen Eltern für die ganze Familie in einer Sitzung.
- Benachrichtigungsweg je Konto: E-Mail, Push in der Bürger-App, Brief oder – als Zusatzmodul – SMS.
- Sperren mit Grund und Datum, vollständige Änderungshistorie je Konto.
- Automatische Löschung nach einstellbarer Inaktivität, sobald nichts mehr offen ist; Melderegister-Abgleich mit Abrufprotokoll.
Eine Kasse, die jeder Prüfung standhält.
Jeder Gebührenposten ist mit seiner Ausleihe verknüpft, jede Zahlung belegt, jeder Abschluss nachvollziehbar. So stimmen Kassenbuch, Tagesabschluss und Übergabe an die Stadtkasse – ohne Nebenrechnung in Excel.
- Gebührenposten mit Bezug zur Ausleihe; Teilzahlung, Teilerlass und Erlass jeweils mit Begründung.
- Storno im 4-Augen-Prinzip, Betragsgrenzen für Erlass und Storno je Rolle.
- Warenkorb mit den Zahlarten bar, Girocard über ZVT-Terminal (der Betrag wird automatisch übergeben), Kreditkarte und online per ePayBL.
- Quittung inklusive EC-Belegdaten; Belegsuche nach Belegnummer, Name, Zweigstelle oder Buchungszeichen.
- Kassenbuch mit Wechselgeld und Kassensturz für jede Theken- und Automatenkasse.
- Tagesabschluss je Kasse und Person mit Soll-Ist-Vergleich; Sammelabschluss mit Safebag-Nummer, Fehlbeträge separat ausgewiesen, digitale Übergabe.
- Anbindung einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) nach § 146a AO.
- Übergabe offener Forderungen an die Stadtkasse per SAP-Schnittstelle, mit Status „an Stadtkasse übergeben“.
Mahnstufen nach Ihrer Gebührenordnung.
Versäumnisgebühren, Mahnungen und Leistungsbescheide laufen nach Ihren Regeln – mit Vorschau, bevor etwas verschickt wird. Und Erinnerungen vor der Fälligkeit sorgen dafür, dass es seltener so weit kommt.
- Versäumnisgebühr je Medium und Öffnungstag, mit Höchstbetrag und eigenen Sätzen für Kinder und Jugendliche.
- Mahnstufen frei definierbar: Frist, Gebühr, Text und Versandweg je Stufe.
- Mahnlauf mit Vorschau und manueller Kontrolle vor dem Versand; einzelne Konten lassen sich zurückstellen.
- Versand per E-Mail oder Brief, Porto wird automatisch berechnet; Protokoll zu jedem Lauf.
- Leistungsbescheid mit Buchungszeichen als letzte Stufe, automatische Gebührensperre des Kontos.
- Übergabe an die Stadtkasse über die SAP-Schnittstelle – ohne erneute Erfassung.
- Erinnerung vor Fälligkeit per E-Mail, Push in der Bürger-App oder SMS (Zusatzmodul). Förmliche Mahnungen gehen weiter per E-Mail oder Brief.
- Lieferantenmahnungen laufen getrennt davon in der Erwerbung.
Fremddaten rein, fertig. RDA und MARC21 inklusive.
Übernehmen Sie Titeldaten aus K10plus oder von der DNB mit einem Klick, ergänzen Sie Lokaldaten und Exemplare – im MARC21-Editor oder in der Formularansicht, ganz wie es Ihrem Team liegt.
- MARC21-Editor mit Feld, zwei Indikatoren und Unterfeldern – plus RDA-Formular für alle, die nicht in Feldnummern denken möchten.
- Fremddatenübernahme aus K10plus und von der DNB per SRU; Z39.50 für weitere Quellen.
- GND-Normdaten für Personen, Körperschaften und Schlagwörter direkt bei der Erfassung.
- Exemplardaten: Zweigstelle, Standort, Signatur, Mediennummer, Zugangsnummer, Status, Geschäftsgangstatus, Exemplartyp, Teile und Notizen.
- Lokaldaten wie Ihre eigene Systematik bzw. Notation.
- Physische und digitale Exemplare unter einem Titel – ebenso Spezialmedien wie VR-Brillen oder Geräte der Bibliothek der Dinge.
- Massenänderungen, etwa von Standorten, und Floating Collections.
- Etiketten und RFID-Label in einem Arbeitsschritt.
Etat im Blick, bevor er knapp wird.
Jede Bestellung bindet sofort Mittel auf der richtigen Haushaltsstelle. So sehen Sie jederzeit, was verfügbar, gebunden und ausgegeben ist – und schließen das Haushaltsjahr ohne Überraschungen ab.
- Bestellarten: Einzel-, Sammel- und Sofortbestellung, Abonnement, Fortsetzung, Standing Order und Geschenk.
- Etatüberwachung ab Bestelleingabe: verfügbar, gebunden und ausgegeben je Haushaltsstelle, mit Warnschwelle.
- Aufteilung einer Bestellung auf mehrere Haushaltsstellen – prozentual oder absolut – und Mittelumschichtung.
- Dublettenkontrolle gegen Bestand und offene Bestellungen schon bei der Erfassung.
- Lieferantenstamm mit Kürzel, Kundennummer, Rabatt, Versandkosten und Bankverbindung; Lieferantenmahnung und Reklamation.
- Zeitschriften mit Hefteingang und Fehlheftreklamation.
- Rechnungsprüfung, E-Rechnung und Gutschriften; Statusverlauf von „Vorschlag“ bis „inventarisiert“.
- Haushaltsjahresabschluss mit Übertrag – abgeschlossene Jahre bleiben vollständig einsehbar.
Viele Standorte. Ein System.
Zentralbibliothek, Stadtteilbibliotheken, Open Library und Bücherbus: Jeder Standort hat eigene Öffnungszeiten, Geräte und Parameter – und alle arbeiten auf demselben Bestand.
- Zweigstellenliste mit Kürzel, Typ und Status (in Betrieb, in Sanierung, geplant), eigenen Parametern und Geräten.
- Öffnungs- und Schließtage-Kalender über drei Jahre – Vorjahr, laufendes Jahr und Folgejahr –, gesetzliche Feiertage vorbelegt.
- Leihfristen und Versäumnisgebühren rechnen ausschließlich mit Öffnungstagen der jeweiligen Zweigstelle.
- Fahrbibliotheken mit Touren, Haltestellen und Fahrplan; die Fälligkeit ist automatisch der nächste Haltetermin.
- Open-Library-Zeiten getrennt von den Servicezeiten mit Personal.
- Geräte je Standort: Selbstverbucher, Rückgabeautomaten, Sortieranlage und Kassenautomaten.
- Transporte zwischen den Zweigstellen mit Transportbuch und Statusverfolgung.
Die DBS-Meldung per Klick.
Live-Kennzahlen für den Tag, Monats- und Jahresstatistik ohne Handarbeit und ein Report-Builder für jede Frage, die Träger oder Politik stellen. Auswertungen sind aggregiert und lassen keine Rückschlüsse auf einzelne Leser:innen zu.
- Live-Dashboard je Zweigstelle: Ausleihen pro Stunde, Rückgaben, Besuche, Vormerkungen, offene Gebühren.
- DBS-Meldung (Deutsche Bibliotheksstatistik) automatisch vorbereitet; Monats- und Jahresstatistik ohne Nacharbeit.
- Report-Builder: frei kombinierbar nach Zweigstelle, Standort, Signatur, Benutzergruppe, Materialart und Zeitraum.
- Vorlagen speichern und zeitgesteuert per E-Mail versenden.
- Export als CSV, XLSX, ODF, PDF oder HTML – oder direkt drucken.
Rechte so fein wie Ihre Organisation.
Jede Person sieht und bearbeitet genau das, was zu ihrer Aufgabe gehört – an ihrem Standort, für den vorgesehenen Zeitraum. Was im System passiert, ist lückenlos protokolliert.
- Rollenmatrix: Lesen, Schreiben und Löschen je Modul, Organisationseinheit und Zeitraum.
- Vorlagen für Theke, Katalog, Erwerbung, Kasse, Kassen-Administration, Fachadministration und Leitung – frei anpassbar.
- Mehrere Rollen je Person; Vertretungen mit Ablaufdatum, die automatisch enden.
- Fachadministration getrennt vom laufenden Betrieb: Konfiguration ja, Löschen von Betriebsdaten nein.
- Anmeldung per Single Sign-on (SAML 2.0, OpenID Connect) und Mehr-Faktor-Authentifizierung.
- Sperre nach Fehlversuchen, Entsperren im 4-Augen-Prinzip; Schreibsperre bei paralleler Bearbeitung desselben Datensatzes.
- Protokollierung in einem nicht abschaltbaren Audit-Log: Anmeldungen, Zugriffe, Admin-Tätigkeiten und Konfigurationsänderungen. Einsicht nur nach erneuter Anmeldung.
- Versionen je Datensatz mit Wiederherstellung; Löschfristen je Datenart mit Lösch- und Anonymisierungsläufen.
Offen für Ihre Geräte, Ihre Kasse und Ihre Stadt.
appac spricht die Standards, die in Bibliotheken und Kommunen verbreitet sind. Jede Schnittstelle hat eine eigene Kachel mit Status, letztem Lauf und Fehlermeldungen – so sehen Sie Probleme, bevor die Theke sie meldet.
Finanzen
- SAP: IDAT, MDAT und BDAT über REST
- SAP BAPI-PO für Bestellungen aus der Erwerbung
- ePayBL für Online-Zahlungen in OPAC und App
- Übergabe von Leistungsbescheiden an die Stadtkasse
Hardware
- SIP2 und NCIP für Selbstverbucher, Rückgabe- und Kassenautomaten
- ZVT für Girocard-Terminals an der Theke
- RFID-Pads, Sortieranlagen und Open-Library-Zugang
- Beleg-, Etiketten- und Ausweisdrucker
Katalog
- K10plus und DNB per SRU
- Z39.50 für weitere Fremddatenquellen
- GND-Normdaten
- OAI-PMH zur Bereitstellung Ihrer Katalogdaten
E-Medien
- Onleihe
- OverDrive / Libby
- filmfriend
- E-Medien erscheinen in derselben Trefferliste wie der physische Bestand
Kommune
- Melderegister-Abgleich mit Abrufprotokoll
- Einbindung in Stadt-App und Bürgerportal
- Single Sign-on mit dem kommunalen Verzeichnisdienst (SAML, OIDC)
- E-Mail-Versand über Ihren Mailserver
Plattform
- REST-API mit OpenAPI-3-Beschreibung
- API-Keys mit eigenen Rechten je Anwendung
- Hintergrundjobs mit Protokoll und Wiederaufnahme
- Vollexport Ihrer Daten als CSV, JSON oder XML
Ihre Bibliothekswebsite – direkt aus appac.
Auf Wunsch bekommen Sie zu appac ein Content-Management-System für Ihre eigene Bibliothekswebsite. Öffnungszeiten, Katalogsuche, Neuerwerbungen und Veranstaltungen kommen live aus appac – gepflegt wird an einer Stelle, nicht doppelt.
- Blockbasierter Editor mit Vorschau für Desktop, Tablet und Smartphone.
- Dynamische Bausteine: Katalogsuche, Neuerwerbungen, Öffnungszeiten aller Standorte, Veranstaltungen und Onleihe-Teaser.
- Gemeinsames Erscheinungsbild mit Bürger-App und Web-OPAC – Logo und Farben pflegen Sie einmal.
- Barrierefreiheitsprüfung vor dem Veröffentlichen: Alternativtexte, Überschriftenhierarchie, Kontraste.
- Redaktionsrollen mit Freigabe, geplante Veröffentlichung und Versionen mit Wiederherstellung.
- Eigene Domain mit SSL, Hosting auf unseren Servern in Deutschland, Besucherstatistik ohne Cookies.
- Neuigkeiten und Veranstaltungen erscheinen auf Wunsch auch in der Bürger-App.
- Vorlagen für Impressum, Datenschutzerklärung und Erklärung zur Barrierefreiheit.
Was überall gilt.
Ein paar Dinge müssen Sie bei appac nicht konfigurieren, beantragen oder nachkaufen – sie sind einfach da.
Cloud ohne Installation
appac läuft im Browser. Keine Client-Installation, keine lokalen Server, keine Datenbankpflege in Ihrem Haus.
Updates ohne Ausfall
Neue Versionen spielen wir im laufenden Betrieb ein – ohne Schließtag. Änderungen kündigen wir mindestens eine Woche vorher mit Release-Notes an.
Deutsch und Englisch
Die Oberfläche für Ihr Team und die Bürger-App sind zweisprachig; jede Person wählt ihre Sprache selbst.
Alle gängigen Browser
Aktuelle Versionen von Firefox, Chrome, Edge und Safari – auch auf verwalteten Arbeitsplätzen der Kommune.
Tablet-tauglich
Für die Auskunft im Regal, die Inventur oder den Bücherbus: Die Oberfläche passt sich an Tablets und kleine Bildschirme an.
Offline-Notbetrieb
Fällt das Netz aus, verbuchen Theke und Fahrbibliothek weiter. Nach der Wiederverbindung gleicht appac alles automatisch ab.
Lieber ausprobieren als lesen?
Probieren Sie die Klick-Demo mit einer fiktiven Stadtbibliothek aus – oder vereinbaren Sie eine persönliche Vorführung mit Ihren eigenen Fragen und Abläufen.